Rezension: Prinzessin von John Aysa

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Die Welt ist zum Teufel gegangen und die Überlebenden haben den Mantel der Zivilisation abgelegt. Mord, Kannibalismus und Gewalt in allen Formen beherrschen den Alltag. Die Umwelt ist heimtückisch und das Leben als gefährlich zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Die Frau, die sich She nennt, streift durch diese Welt, hat ein Ziel vor Augen und lässt sich durch nichts davon abbringen, dieses Ziel zu erreichen. Auch nicht durch den Gottchirurgen, der eine neue Weltordnung unter seiner Führung anstrebt und brutalste Handlanger auf die Menschen loslässt, um seinen Willen durchzusetzen. Aber auch She kennt weder Gnade noch Rücksicht, wenn man ihr in die Quere kommt…


„Frank zuckte, fiel auf die Erde, pisste und schiss sich an, verreckte, während ihm Blut und Hirnmasse aus der Augenhöhle tropften.“

Mein Fazit
Eine Frau geht ihren Weg. She. À la Resident Evil. Sie will entweder Sex oder morden, nur selten hat sie fraulich-sehnsüchtige Gedanken. Das Buchcover trifft sie wie die Faust auf’s Auge, obwohl diese Art von Gewalt weit untertrieben und harmlos ist. Koks, Heroin und Pillen, all die Dinge, die high machen, sind in der zerstörten, stinkenden Welt heiß begehrt. Die Welt ist zugrunde gegangen. Endzeit. Mord und Totschlag, Vergewaltigung sind an der Tagesordnung. Ein reines Gemetzel.

Worte wie „Rotzspritzen“, „glitschige Schleimsoße“, „Mösenfürzen“ und viele andere Worte sind nur der Anfang vom Beginn. Gegenteiliger kann es nicht sein, wenn man dann ein so süßes Wort wie „Piepmatz“ liest.

Was für ein fäkaler Schei…, im wahrsten Sinne des Wortes. So viel und so oft habe ich das fäkale Wort noch nie zuvor in einem Buch gelesen. Aber einmal ist ja immer das erste Mal.

Trotz der 199 Seiten, war mir die Geschichte zu langatmig, zog sich zu sehr in die Länge. Monotonie, irgendwie immer das Gleiche mit Blut, Fäkalien, Dreck und abschlachten, ließen mich das Buch einige Zeit weglegen. An sich gefiel mir die Sprache und der Schreibstil, aber diese ständigen Fäkalwörter, waren einfach zu viel des Guten.

Der Hinweis auf der Rückseite des Buches – Strengstes Jugendverbot – sollte nicht ignoriert werden. Denn an einigen Stellen ist die Abartigkeit nicht zu übertreffen. Am Ende des Buches befindet sich eine 10-seitige Bonus-Story: Killer-Ich.

3

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Leseprobe
Titel:
Prinzessin
Autor: John Aysa
Seiten: 199
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Verlag:
mkrug
ISBN: 978-3-944948-04-1 (€ 9,95)

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