Rezension: EVIL von Jack Ketchum

Evil„Das Böse wohnt gleich nebenan“

Klappentext:
Jack Ketchums beunruhigender, grenzüberschreitender Horrorthriller gilt unter Experten als eines der großen Meisterwerke des Genres. Die Geschichte eines Jungen, der inmitten einer amerikanischen Vorstadtidylle mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert wird, steigt tief hinab in die Abgründe der menschlichen Psyche. Nachdem der brillant geschriebene Roman viele Jahre unter der Hand als geheimer Klassiker die Runde gemacht hatte, erhält er jetzt nicht zuletzt dank Stephen King, der zu diesem Werk auch eine ausführliche Einleitung verfasst hat, die verdiente Aufmerksamkeit und erscheint nun endlich auch als deutsche Erstausgabe.


Mein Fazit
Zwei Schwestern kommen nach dem tödlichen Unfall ihrer Eltern zu Tante Ruth, die Männer hasst und dem Wahnsinn immer näher kommt. Anfangs sind es nur Beschimpfungen, doch dann schlägt sie die Mädchen bis hin, dass sie sie im Keller einsperrt. Ihnen Essen verwehrt und viele grausame Dinge antut. Dabei sind immer ihre drei Söhne und der Nachbarsjunge David. Und wieso merken die Nachbarn nichts, dass die Mädchen nie draußen spielen oder gesehen werden?

Ein Buch was (im wahrsten Sinne des Wortes) unter die Haut geht. Schockierend und verstörend. Ich musste an einigen Stellen das Buch zur Seite legen um erstmal Luft zu holen. Psychischer Terror. Zu was sind Menschen in der Lage? Unfassbar. Grausam. Hinzukommt die Ich-Perspektive des Erzählers, die das Buch so unglaublich intensiv macht. Man möchte eingreifen, den Mädchen helfen und sie retten. Zurück blieb ich mit einem Kopfschütteln und Tränen in den Augen.

Das Buch wurde 2007 auch verfilmt. Roman? Nein in keinster Weise – Psychothriller wäre angebracht.

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Leseprobe
Titel:
EVIL
Autor: Jack Ketchum
Seiten: 336
Erscheinungsdatum: 1. Januar 2006
Verlag: Heyne Hardcore
ISBN: 978-3453675025