Rezension: That Night – Schuldig für immer von Chevy Stevens

Klappentext:ThatNight_
WENN DU SIE NICHT GETÖTET HAST, WER DANN?
Sie haben dich verurteilt. Wegen Mordes an deiner Schwester. Du weißt nicht, was in jener Nacht geschehen ist. Aber du weißt, dass der wahre Mörder irgendwo dort draußen sein muss. Und jetzt kommst du frei.

»Fesselnd und unvergesslich.« Gillian Flynn
»Mitreißend von der ersten Seite an.« Harlan Coben

Als die rebellische Toni achtzehn Jahre alt ist, wird ihre jüngere Schwester Nicole am See ermordet. Man verurteilt Toni und ihren Freund Ryan dafür. Jahre später wird Toni auf Bewährung entlassen. Sie will nur eines: ein neues Leben beginnen. Doch was damals geschehen ist, ist noch lange nicht vorbei …


„Dieses Gefühl, wahnsinnig zu werden, weil man weiß, dass man unschuldig ist, ohne es beweisen zu können; dieses beschämende Gefühl, irgendetwas Furchtbares getan zu haben, auch wenn man nichts getan hatte; das entsetzliche Gefühl, dass einem die Kontrolle über das eigene Leben vollkommen entgleitet.“ (Seite 313/314)

Mein Fazit
Schulkameradinnen können richtig unnett sein. Sie schickanieren Toni wo es nur geht. Dabei will sie einfach nur ihre Ruhe und mit ihrem Freund Ryan und so einigen Joints kiffend abhängen. Es folgen ein paar Highschoolgeschichten…Partys, Jungs ausspannen, Intrigen, lästern und ärgern – heute würde man gelegentlich Mobbing dazu sagen.

Tonis Schwester Nicole ist Vorzeigetochter und- schülerin. Beliebt und von Mama Kontrollfreak bevorzugt (geliebt). Eines Tages wird Nicole tot aufgefunden. Erschlagen am See. Toni und Ryan werden beschuldigt und zu 18 Jahren Haft verurteilt. Dann folgen ein paar Knastgeschichten…Machtkämpfe, Cliquenbildung, Schmuggel, Intrigen und auch Freundschaften – à la „Hinter Gittern – Der Frauenknast“ mit der Walter (ich habe es nie geguckt, nur davon gehört).
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Rezension: Blick in die Angst von Chevy Stevens

Klappentext:Stevens
Als die Psychotherapeutin Nadine eine junge Patientin behandelt, die aus einer Sekte geflüchtet ist, muss sie sich ihrer eigenen Vergangenheit stellen: Sie hat als Kind selbst in der »Fluss des Lebens«-Community gelebt. Was ist damals Furchtbares passiert? Und was hat die Sekte mit ihrer eigenen Tochter vor? Zu spät erkennt Nadine, dass sie noch immer in tödlicher Gefahr schwebt …


Mein Fazit
Es geht um eine Psychiaterin (leidet unter Klaustrophobie, Tochter lebt auf der Straße, Mann verstorben), die eine Patientin behandelt, die mehrere Selbstmordversuche hinter sich hat. Dabei stellt sich heraus, dass diese Patientin in einer Art „Kommune“ -> Sekte gelebt hat. Auch die Frau Doktore hat als Kind für einige Monate in dieser Gemeinde gelebt. Nun kommen so langsam immer mehr böse Erinnerungen hoch, was damals dort passierte…

Das Buch ist lesenswert. Nicht überragend spannend, doch irgendwie psychologisch spannend. Ich hatte jeden Tag das Bedürfnis es zur Hand zu nehmen.

Die Psychiaterin Nadine Lavoie erzählt ihre Story der Polizei, was der Sektenführer mit ihr damals als Kind gemacht hat. Doch er kann nicht belangt werden, weil es keine Beweise gibt. Sie begibt sich nun auf eigene Faust auf die Suche nach Leuten, die aus der Sekte ausgetreten sind, um von ihnen Hinweise zu bekommen. Sie trifft dabei noch auf zwei weitere Frauen, denen ähnliches passiert ist.

Ihre Tochter ist drogenabhängig und findet leider Zuflucht bei dieser Sekte. Ich will nicht zu viel verraten, da es dann schon das Ende wäre.

Also ich kann es empfehlen…

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Leseprobe
Titel:
Blick in die Angst
Autorin:
Chevy Stevens
Seiten: 496
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 
978-3596193790