Rezension: Winterpeople von Jennifer McMahon

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Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen – für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont …


„Vermutlich tun wir alle nur das, was wir für das Beste halten. Manchmal machen wir schreckliche Fehler, manchmal tun wir das Richtige. Manchmal wissen wir es selbst nicht und können nur hoffen.“ (Seite 376)

Mein Fazit
Die zwei Erzählstränge 1908 und Gegenwart waren manchmal etwas verwirrend. 1908 – Mutter Sara mit ihrer kleinen Tochter Gertie und ihrem Mann Martin auf einem kleinen Hof lebend. Es gibt nur wenig Nahrung aber sie haben sich und das voller Liebe.

Ein Zitat der kleinen Gertie gefiel mir ganz besonders:

Wenn Schnee schmilzt und zu Wasser wird, erinnert er sich dann noch daran, früher einmal Schnee gewesen zu sein? (Seite 20)

Gertie stirbt und Sara hat die Chance ihre Tochter für eine Woche ins Leben zurückzuholen. Doch Gertie bleibt länger, viel länger. Und sie hat auch irgendwie Hunger und will eigentlich nur spielen…

In der Gegenwart trifft man Ruthie mit ihrer kleinen Schwester und ihrer verschwundenen Mum. Kurz gesagt: beim Suchen nach Hinweisen wo ihre Mutter sein könnte, finden die zwei Mädels das alte Tagebuch von Sara und kommen der damaligen Geschichte (1908) um Gertie und Sara immer näher.

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