Rezension: Die Mutter von Brett McBean (#19)

Klappentext:Die Mutter
 Sie steht seit vielen Monaten am Rande des dröhnenden Highways und fährt per Anhalter. Längst hat sie vergessen, wer sie ist, woher sie kam, denn sie lebt nur noch, um den Mörder ihrer Tochter Rebecca zu finden.

Per Handy konnte Rebecca ihr noch einen einzigen Hinweis geben: Auf dem linken Arm trägt der Mann ein Tattoo, auf dem ›Stirb Mutter‹ steht. Jeder der anhält, könnte der Killer sein – oder jemand noch viel Schlimmeres…


Mein Fazit:
Zwei Jahre reist die Mutter per Anhalter durch Australien, zwei grauenvolle Jahre übelster Begegnungen, auf der Suche nach ihrer Tochter. Sie nimmt in Kauf, gefoltert, vergewaltigt und gedemütigt zu werden und erträgt dies nur, um den wahren Mörder ihrer Tochter zu finden und Rache an ihm zu nehmen. Man leidet so unglaublich mit, ist angeekelt von den perversen Praktiken und dieser unglaublichen Gewalt, dass ich an einigen Stellen tief durchatmen musste.

Der Schreibstil von McBean fließt wie das Wasser in einem Bach, flüssig, leicht und angenehm zu lesen. Jedes Kapitel der 384 Seiten wird aus der Perspektive des jeweiligen (kranken/perversen) Fahrers erzählt. Eine interessante Erzählperspektive, da man nie weiß, an wen sie beim nächsten Mal gerät.

Ein gelungener Psychothriller mit rasantem Tempo, der zeigt wie die Psyche einer nach Vergeltung suchenden Mutter langsam verfällt. Nichts für schwache Nerven.

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Leseprobe
Titel:
Die Mutter
Autor: Brett McBean
Seiten: 368
Erscheinungsdatum: 8. Juni 2012
Verlag: Heyne Hardcore Verlag / Festa Verlag
ISBN: 978-3453676244

 

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