Rezension & Verlosung: Das böse Kind von Sabine Kornbichler (Band 3)

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Eine junge Frau gerät scheinbar aus dem Nichts in Panik, rennt vor ein Auto und stirbt – ein tragisches Unglück, und doch kommt Nachlassverwalterin Kristina Mahlo der Fall seltsam vor. Was kann die freie Lektorin von einem Moment auf den anderen so sehr in Schrecken versetzt haben? Im Nachlass der Toten entdeckt Kristina Hinweise auf ein Ereignis, das jede Sekunde im Leben der jungen Frau bestimmt hatte. Und auf einen erbarmungslosen Täter, der allgegenwärtig scheint.


„Bei Ärzten geht es darum, Leben zu retten. Bei Nachlassverwaltern ist es dafür doch längst zu spät.“ (Seite 111)

Mein Fazit
Sechs flache Steine übereinander gestapelt, haben Macht über die Angst einiger Frauen. Aufgestellt in deren Vorgärten dürfen diese nie umfallen, dafür haben sie zu sorgen, weil ER sonst wiederkommt, ER, der nachts in Wohnungen alleinstehender Frauen einbricht und sie vergewaltigt. Weiterlesen

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Rezension: Die Stimme des Vergessens von Sabine Kornbichler (Band 2 – Kristina Mahlo-Reihe)

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Als die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließfachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht …


„Mir ist es wichtig, den Toten gerecht zu werden. Wenn ich ihre letzten Wünsche nicht ernst nehme, kann ich meinen Job gleich an den Nagel hängen.“ (Seite 26)

Mein Fazit
Eine verworrene und verstrickte Geschichte. Von einem zum anderen, aber weg vom eigentlichen Hauptfall, um dann doch wieder mit irgendwem in Verbindung zu stehen. Sie sagen häh? Genauso ging es mir auch. Aber trotzdem gut gemacht. Weiterlesen

Rezension: Das Verstummen der Krähe von Sabine Kornbichler (Band 1 – Kristina Mahlo-Reihe)

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Kristina Mahlos Auftrag als Nachlassverwalterin hat es in sich. Eine Verstorbene vererbt ihr beträchtliches Vermögen – jedoch nur unter der Bedingung, dass Kristina den Mord aufklärt, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand …


„Ich arbeite im Auftrag der Toten und nicht als Geschenketante für ungeduldige Erben.“ (Seite 36)

Mein Fazit
Nachlassverwalterin. Klingt interessant, spannend und hat aber doch auch einen tödlichen Beigeschmack. In den Sachen von Toten zu wühlen, nach Schmuck, Bargeld, Wertgegenstände und Dokumenten zu suchen ist schon nicht ohne.

Aber wat mutt, dat mutt. Einer muss sich ja darum kümmern, wenn keine Erben in Sicht sind oder sie sich nicht einig werden. Sollten keine Erben aufgetrieben werden, erbt der Staat – unglaublich aber wahr und das sogar in Millionenhöhe jedes Jahr.

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