Rezension: Drachentöter von Volker Ferkau (#25)

„Du bist eine, der bei Helene Fischer einer abgeht, nicht wahr?“

Kurzbeschreibung:
An einem Wanderwochenende werden Marian und ihre Freunde entführt. Die Verbrecher zwingen die Gefangenen zu einem grausamen Spiel. Nach einer erbarmungslosen und bizarren ‚Therapiestunde’, wird Marian gezwungen, Entscheidungen über Leben und Tod zu fällen.
Einer der Peiniger, ein charismatischer Psychologe mit einem Drachentatoo, verliebt sich in Marian. Sie erkennt ihre Chance und riskiert alles für ihre Freiheit, denn sie will Rache für vergossenes Blut! Ausgerechnet der Drachenmann rettet ihr das Leben und ihre Rache verlangt Marian nicht nur psychisch alles ab. Ein furchtbares Ereignis stellt ihre Welt auf den Kopf und nichts ist mehr wie es scheint.


Mein Fazit:
Mein bereits 4. Buch, das ich von Volker Ferkau gelesen habe und ich war sehr gespannt. Ich fand die Story gut durchdacht, psychologisch toll, mit dem anfänglichen Streifzug durch Wälder, was mich sofort an Geocaching und eigene Wandertouren durch den Harz erinnerte. Der momentane Hype um Helene Fischer und die dazu erwähnte kleine Randbemerkung im Buch zauberte mir ein Schmunzeln ins Gesicht.

Warum Punkte Abzug? Es ist ein solider Thriller, der mich aber nicht zu 100% packte bzw. nicht so spannend war wie Ferkau’s Mörder-Trilogie. Der Sprachstil war wie immer super, leicht für’s Auge lesbar. Das Ende hat mich jedoch überrascht und ich fand es ist ein guter Abschluss gewesen.

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Leseprobe
Titel:
Drachentöter
Autor: Volker Ferkau
Seiten: 206
Erscheinungsdatum: September 2014
Verlag:
ISBN: 

 

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Rezension: Ich bin kein Mörder von Volker Ferkau

3. Band der Will Prenker-Reihe (Mörder-Trilogie)index

Klappentext:
Oliver Strauss ist 12 Jahre alt und empfindet durch einen Hirnschaden kein Mitgefühl. Seine verzweifelten Eltern müssen miterleben, wie ihr geliebter Sohn immer tiefer in die Finsternis geht und schließlich mordet.

In einem Hotel auf Gran Canaria begegnet die Familie Strauss dem Psychologen Franco Sola, der sich bereit erklärt, dem Jungen zu helfen. Was niemand weiß: Franco ist selbst ein gesuchter Serienmörder. Der Teufel hat einen Lehrling gefunden.

Der Ermittler Will Prenker wird beauftragt, den Mord zu lösen. Dieser Fall führt dazu, dass sich sein ganzes Leben ändert.
In einer alten Fabrikhalle in Berlin findet das Drama einen furiosen Abschluss.


Mein Fazit
Was würdest du tun, um deinen Sohn zu beschützen?

Daniela und Stefan Strauss wünschen sich sehnlichst ein Kind. Durch künstliche Befruchtung entsteht nun endlich für sie das so sehnsüchtig erwartete neue Leben. Doch irgendwie ist Oliver Strauss anders, so ohne Gefühl und Liebe. Und sein Wunsch zu töten ist wie bei anderen Kindern die Liebe zu Spielzeug. Leider setzt er seinen Wunsch um und tötet in seiner Schule zwei Mitschüler. Was machen Eltern, die nun endlich nach langem Warten ein Kind haben, jedoch erfahren, dass dieser getötet hat? Zur Polizei gehen? Ihn in die Psychiatrie bringen? Oder ihn beschützen und den Mund halten?

Nein. Erst einmal das Land verlassen und auf Gran Canaria Abstand gewinnen. Doch was für ein Zufall, an der Hotelbar begegnen sie dem Psychologen Franco Scola, der ihnen anbietet, Oli zu helfen. Doch was für eine Ironie: Er selbst ist ein gesuchter Serienmörder.

Kulinarisch habe ich aus diesem Buch gelernt, dass Spiegeleier schön knusprig werden, wenn man das Öl oder die Butter erst sieden lässt und dann erst die Eier in die Pfanne schlägt.

Dieses Buch hätte meiner Meinung nach das Genre Psychothriller verdient, denn die Story ist so fesselnd, mit solchen überraschenden Wendungen und psychologisch spannend konstruiert. Ein Hochgenuss zum Abschluss der „Mörder-Trilogie“, schade, dass sie nun leider vorbei ist.

Ich empfehle erst die Vorgängerbände „In Liebe, dein Mörder“ (1) und „Sei mein Mörder“ (2) zu lesen, da man dann die wahre Spektakularität erst in vollem Umfang zu spüren bekommt.

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Link Rezension 1. Band „In Liebe, dein Mörder“
Link Rezension 2. Band „Sei mein Mörder“

Leseprobe
Titel:
Ich bin kein Mörder
Autor: Volker Ferkau
Seiten: 230
Erscheinungsdatum: 10. September 2013
Verlag: LS ebook
ISBN: 978-1484998045

 

Rezension: Sei mein Mörder von Volker Ferkau

2. Band der Will Prenker-Reihe (Mörder-Trilogie)20140826_174259

Klappentext:
Der Gerichtspsychologe Mark Rieger wird erpresst. Ein Erpresser fordert vier Morde in kürzester Zeit. Nur so kann Mark das Leben seiner geliebten Tochter und das seiner Frau retten.
Er muss zum Serienmörder werden, um seine Familie zu beschützen. Er weiß nicht, warum ausgerechnet er für die grausigen Taten ausgesucht wurde, er kennt seine Opfer nicht. Er zweifelt an seinem Verstand und verliert sich mehr und mehr in der fiebrigen Wahrnehmung eines Mörders.

Die rätselhafte Janine verliebt sich in den Ermittler Will Prenker, der den Serienmörder jagt. Ihre Liebe und seine Jagd werden von einem grausigen Geheimnis überschattet, dessen Lösung alle Beteiligten an einen Ort der Verdammnis führt. Denn bald zeigt sich, dass nichts ist wie es scheint!


Mein Fazit
Was würdest du tun, um deine Familie zu retten?

Dr. Markus Rieger, Psychologe und Psychotherapeut für das Landeskriminalamt (LKA). Eines Tages bekommt er einen Brief, in dem er aufgefordert wird jemanden zu töten. Wenn er es nicht tut wird ein Familienmitglied von ihm sterben. Stelle dir vor du hast eine Rosenschere in der Hand und sollst dir auf Kommando den kleinen Zeh abtrennen wie eine verblühte Rose vom Strauch. Denn als Beweis zur „Auftragsannahme“ soll er diesen dem Briefeschreiber zukommen lassen. Es folgen noch drei weitere Briefe und beim 4. Auftrag soll Markus erfahren, wieso weshalb warum und wer.

Mal wieder versteht es Herr Ferkau mich von Beginn spannend auf seine Reise mitzunehmen. Einige Schmunzler inklusive wie z. B. der Vergleich zum Jack-Sparrow-Bart oder haben wir nicht als Kind alle mit diesen Gummiringen zwischen Daumen und Zeigefinger gespielt?

Auch in diesem Thriller wird wieder kein Blatt vor den Mund genommen sondern die Dinge direkt beim Namen genannt. Der Schreibstil ist flüssig und super zu lesen, keine elendig langen und verschachtelten Sätze. Das Ende ist sehr überraschend und clever durchdacht. Absolute Leseempfehlung.

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Link Rezension 1. Band „In Liebe, dein Mörder“
Link Rezension 3. Band „Ich bin kein Mörder“

Leseprobe
Titel:
Sei mein Mörder
Autor: Volker Ferkau
Seiten: 206
Erscheinungsdatum: 26. Dezember 2013
Verlag: LS ebook
ISBN: 978-1490351131

 

Rezension: In Liebe, dein Mörder von Volker Ferkau

1. Band der Will Prenker-Reihe (Mörder-Trilogie)20140819_231833

Klappentext:
Vincent Padock ist ein erfolgreicher Unternehmer. Die durch einen Verlust traumatisierte Journalistin Lisa Armond verliebt sich in den beeindruckenden Mann. Ihre 15jährige Tochter Eva ist gegen die Beziehung.
Vincent Padock ist außerdem ein Psychopath, ein gnadenloser Serienkiller. Er beschließt, mit Lisa und Eva in Zukunft ein bürgerliches Familienleben zu führen – ohne Tod und Blut. Nur noch einmal muss er morden. Als Geschenk der Liebe!
Eva hegt einen Verdacht. Sie will ihre Mutter vor dem unheimlichen Mann beschützen und schmiedet einen verhängnisvollen Plan, der nicht nur sie in Gefahr bringt.
Währenddessen ist der ehemalige LKA-Ermittler Will Prenker hinter dem Mörder her. Seine Jagd führt ihn ins Herz der Finsternis.
Denn das Unheil ist nicht mehr aufzuhalten und stürzt alle Beteiligten in einen tödlichen Strudel.


Mein Fazit
„Jeder von uns ist ein Engel mit nur einem Flügel und wir können nur fliegen, wenn wir uns umarmen“

Vincent Padock, Deutschlands angesehenster Unternehmer, Playboy, Millionär, Träger des Bundesverdienstkreuzes, mit Angela Merkel per Du. Vom Vater als Kind missbraucht und Frau Mama schaute tatenlos zu. Lisa Armond, Alkoholikerin, verlor ihren Mann & Sohn bei einem Autounfall.
Tochter Eva, 16 Jahre, kühl und distanziert hat den Tod der beiden noch nicht verarbeitet.

Es werden zerstückelte Leichen in Havel, Dahme und Spree gefunden – gepfählt, wie man feststellt. Doch keine Spur vom Mörder.
Durch Schauplätze wie der Alexanderplatz und das Brandenburger Tor aber auch Rinderrouladen mit Speck, Gurke und Senf – baue ich schnell eine angenehme Nähe auf, da ich mit ihnen groß geworden bin. Das Buch nimmt mich von Anfang an mit auf seine Reise.

Die Charaktere sind sympathisch, ich kann mit ihnen fühlen. Jedoch mit der Tochter werde ich nicht warm. Der liebevolle Umgang innerhalb der Beziehung aber auch das mörderische Handeln des Hauptcharakters auf der anderen Seite, lassen mich zwischen Sympathie & Abneigung kaum atmen. Der Mörder ist von Anfang an bekannt, jedoch bleibt die Spannung davon unberührt. Absolut lesenswert! Die anderen beiden Bände muss ich auch unbedingt lesen und werde dann hier davon berichten.

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Link Rezension 2. Band „Sei mein Mörder“
Link Rezension 3. Band „Ich bin kein Mörder“

Leseprobe
Titel:
In Liebe, dein Mörder
Autor: Volker Ferkau
Seiten: 213
Erscheinungsdatum: 26. Dezember 2013
Verlag: LS ebook
ISBN: 978-1484998045