Rezension: Das Paket von Sebastian Fitzek

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Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet.
Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen.
Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt …


„Angst frisst sich in die Seele und höhlt den Menschen von innen aus. Dabei ernährt sie sich von der Lebenszeit ihrer Opfer….“ (Seite 99)

Mein Fazit
Da hat mich Herr Fitzek doch echt nicht nur einmal in die Irre geführt. Glaubte ich zu wissen wo der Hase lang läuft, war er auch schon in die andere Richtung unterwegs. Aber genau das macht die Bücher von ihm aus. Verstrickt. Irreführend und anders als man denkt.

Zur Story will ich gar nichts mehr groß sagen, da der Klappentext alles vorausnimmt. Ich sag nur, wenn der Postbote zweimal klingelt ;-)

Spannung? Kam auf. Verwirrung? Wurde verbreitet. Schreibstil? Klasse wie immer. Empfehlenswert? Na klar, aber es gab schon bessere von ihm. Schlechthin „Die Therapie“, sein Meisterwerk in meinen Augen und unverzichtbare Lektüre.

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368 Seiten
Erscheinungsdatum: 26.10.2016
Verlag: Knaur
ISBN: 978-3-426-44008-7 (ebook 14,99 €)