Rezension: Broken Dolls von James Carol (32)

Klappentext:Broken Dolls
Er ist kein gewöhnlicher Ermittler. Jefferson Winter ist Profiler. Und der Sohn eines berüchtigten amerikanischen Serienmörders. Er hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, grausame Täter wie seinen Vater zur Strecke zu bringen. Doch manchmal fragt er sich, ob er etwas von dessen dunkler Seite geerbt hat. Und ob das der Grund dafür ist, dass er sich so gut in sadistische Mörder hineinversetzen kann …

Für einen besonders verstörenden Fall wird er nach England gerufen: Bereits vier junge Frauen sind einem perfiden Täter in die Hände gefallen, der seine Opfer nicht tötet, sondern ihnen einen Teil des Gehirns entfernt – womit er ihr Leben faktisch vernichtet. Jetzt ist eine fünfte Frau verschwunden. Jefferson muss und wird alles daransetzen, den Täter zu finden, bevor auch ihre Seele zerstört wird.


„Serientäter sind wie Unkraut. Wenn man einen fängt, nehmen gleich zehn neue seinen Platz ein.“

Mein Fazit
Durch Lobotomie (ein chirurgischer Eingriff in das Gehirn, in dem ein Metallstab meist durch die Augenhöhle ins Gehirn eingeführt und dort hin und her geschoben wird, bei dem bewusst Nervenfasern durchtrennt werden*) macht der Täter seine Opfer zu menschlichen Puppen, die gefangen in ihrem Körper vor sich hinvegetieren. Warum tut der Täter das? Profiler Jefferson Winter, Einzelgänger, Klavierspieler, Mozart-Liebhaber, Kaffeejunkie, Sohn eines Serienkillers, von sich überzeugt und irgendwie aalglatt, soll’s klären.

Die Hauptfigur spielte absolut der Fall, da auf die Charaktere nur relativ oberflächlich eingegangen wird. Was aber dem Ambiente der ganzen Story keinen Abbruch tat. Einige von Jefferson Winter’s intuitiven Ideen, hätten noch einen Hauch mehr Erklärung vertragen. Denn oft saß ich da und fragte mich, wie kommt er verdammt auf diese Kombination, die natürlich den Fall auch weiter brachte.

Ich liebte die kurzen Kapitel. Perfekt für’s schnelle Lesen zwischendurch. Denn an Spannung mangelte es dem Buch nicht. Der Schreibstil war an einigen Stellen etwas holprig, jedoch beeinflusste dies das Lesevergnügen nicht. Das Cover des Buches passt wie die Faust auf’s Auge.

Der zweite Teil um Profiler Jefferson Winter „Watch Me: Ich werde es wieder tun“ steht schon in den Startlöchern und soll voraussichtlich im Juli 2015 erscheinen. Ich bin schon gespannt.

4
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Leseprobe
Titel:
Broken Dolls – Er tötet ihre Seelen (Band 1)
Autor: James Carol
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: November 2014
Verlag:
dtv
ISBN: 978-3-423-21550-3

*Quelle

Rezension: Stirb ewig von Peter James

1. Band der Inspektor Roy Grace-Reihe20140906_121437
 
Klappentext:

 Seit Tagen ist Michael spurlos verschwunden. Lebendig begraben. Auf irgendeinem gottverlassenen Acker. Ein kleiner Spaß seiner Freunde beim Junggesellenabschied. Die sich diesen Scherz erlaubt haben, sind tot. Seine Braut und sein bester Freund außer sich vor Verzweiflung: Sie wissen von nichts. Wirklich? Fragt sich Inspektor Roy Grace.


Mein Fazit:
Ich finde es heutzutage schwer, im Thriller-Genre „die etwas andere Story“ zu finden. Denn viele Thriller ähneln sich doch sehr oder klingen wie in Bücher umgesetzte Filme.

So ganz anders in „Stirb ewig“. Kurz & knackig: Junggesellenabschied, viel, sehr viel Alkohol, Streich der besten Freunde ->großes Loch, Sarg – zukünftiger Bräutigam Michael vergraben und mit ihm eine Flasche Whiskey, ein Walkie Talkie, eine Taschenlampe und ein Luftschlauch zum Atmen. Doch was tun, wenn die Freunde einem tödlichen Autounfall zum Opfer fallen, Michael sich im Niemandsland befindet und zudem der Grundwasserspiegel auch noch steigt? Und der kleine Davey, recht minderbemittelt, das andere Walkie Talkie findet (es vor seinen Eltern verheimlicht) und es als Spiel ansieht und den Ernst der Lage leider nicht erkennt?

Die Kapitel sind kurz, in denen die Perspektiven ständig wechseln, was das ganze aber so spannend macht. Denn es lauert im nächsten Kapitel schon die nächste überraschende Wendung. Das Buch umfasst 330 mitreißende Seiten und ich freue mich schon auf den 2. Fall für Roy Grace.

Ich wünsche spannende Unterhaltung.

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Leseprobe
Titel:
Stirb ewig
Autor: Peter James
Seiten: 330
Erscheinungsdatum: 13. Juli 2012
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag
ISBN: 978-3596168729