Rezension: GOON von Edward Lee & John Pelan (Festa Extrem)

Klappentext:Goon
Goon ist auf Wrestling-Tour – und Leichen liegen wie Müll am Wegesrand.

Goon ist ein Gigant. Eine Kampfmaschine im Wrestling-Ring. Ein maskiertes Monster aus Muskeln und Samensträngen. Und offenbar ein Serienkiller, der seine weiblichen Fans vergewaltigt und verstümmelt. Davon ist zumindest Polizeiermittler Philip Straker überzeugt.
Auch die Reporterin Melinda Pierce ist hinter Goon her. Indem sie sich den Wrestlern als willige Ringratte zur Verfügung stellt und Wünsche erfüllt, die sogar einen Porno-Star kotzen lassen würden, will sie der Bestie in Menschengestalt näherkommen …


„Ein paar drahtige Haare sprossen aus den Poren von Brustwarzen, die aussahen wie plattgetretene Dattelpflaumen.“

Mein Fazit
Ein kleines Wrestling-Lexikon, dieser kleine 155-Seiten-Schmöker, was? Ich habe ein Paar für mich unnütze Sachen über’s Wrestling gelernt…hey, was will Frau mehr ;-)

Da wären die Heels und Faces, also die Bösen und die Guten, den Belly to Belly Suplex, den Splash, den Bodyslams und natürlich, der Dropkick. All‘ diese tollen Begriffe für Schläge, Tritte oder Sprünge vom obersten Seil wurden mir für mein weiteres Leben mit auf den Weg gegeben.

Nein mal ehrlich. Meiner Meinung war dieses Buch das bisher schlechteste aus der Festa-Extrem-Reihe. Da ich Extremes erwartete und leider „nur“ mit ein paar Sexszenen und arm-bein-augenlosen Leichen abgespeist wurde (ich bin noch normal – aber was ist schon normal?).

Der unkaputtbare Wrestler GOON, verehrt, gefürchtet und so cool wie eine Tiefkühltasche. Der mit einer Dauererektion behaftete Polizist Straker und die reizende blonde und langbeinige Melinda. Sie bilden ein Gespann der Extraklasse aus Sex, Wrestling und Masturbation.

Lieber Herr Lee und Herr Pelan, das haben Sie z. B. mit Muschelknacker schon besser gemacht. Obwohl beim Ende muss ich sagen, cool, unerwartet und überraschend. Trotzdem leider nur

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Leseprobe
Titel:
GOON
Autoren:
Edward Lee & John Pelan
Seiten: 160
Erscheinungsdatum: 6.12.2014
Verlag: Festa (Extrem Band 10)
ISBN: keine (Privatdruck)

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Rezension: Prinzessin von John Aysa

Klappentext:wpid-picsart_1426008221202.jpg
Die Welt ist zum Teufel gegangen und die Überlebenden haben den Mantel der Zivilisation abgelegt. Mord, Kannibalismus und Gewalt in allen Formen beherrschen den Alltag. Die Umwelt ist heimtückisch und das Leben als gefährlich zu bezeichnen, wäre eine Untertreibung. Die Frau, die sich She nennt, streift durch diese Welt, hat ein Ziel vor Augen und lässt sich durch nichts davon abbringen, dieses Ziel zu erreichen. Auch nicht durch den Gottchirurgen, der eine neue Weltordnung unter seiner Führung anstrebt und brutalste Handlanger auf die Menschen loslässt, um seinen Willen durchzusetzen. Aber auch She kennt weder Gnade noch Rücksicht, wenn man ihr in die Quere kommt…


„Frank zuckte, fiel auf die Erde, pisste und schiss sich an, verreckte, während ihm Blut und Hirnmasse aus der Augenhöhle tropften.“

Mein Fazit
Eine Frau geht ihren Weg. She. À la Resident Evil. Sie will entweder Sex oder morden, nur selten hat sie fraulich-sehnsüchtige Gedanken. Das Buchcover trifft sie wie die Faust auf’s Auge, obwohl diese Art von Gewalt weit untertrieben und harmlos ist. Koks, Heroin und Pillen, all die Dinge, die high machen, sind in der zerstörten, stinkenden Welt heiß begehrt. Die Welt ist zugrunde gegangen. Endzeit. Mord und Totschlag, Vergewaltigung sind an der Tagesordnung. Ein reines Gemetzel.

Worte wie „Rotzspritzen“, „glitschige Schleimsoße“, „Mösenfürzen“ und viele andere Worte sind nur der Anfang vom Beginn. Gegenteiliger kann es nicht sein, wenn man dann ein so süßes Wort wie „Piepmatz“ liest.

Was für ein fäkaler Schei…, im wahrsten Sinne des Wortes. So viel und so oft habe ich das fäkale Wort noch nie zuvor in einem Buch gelesen. Aber einmal ist ja immer das erste Mal.

Trotz der 199 Seiten, war mir die Geschichte zu langatmig, zog sich zu sehr in die Länge. Monotonie, irgendwie immer das Gleiche mit Blut, Fäkalien, Dreck und abschlachten, ließen mich das Buch einige Zeit weglegen. An sich gefiel mir die Sprache und der Schreibstil, aber diese ständigen Fäkalwörter, waren einfach zu viel des Guten.

Der Hinweis auf der Rückseite des Buches – Strengstes Jugendverbot – sollte nicht ignoriert werden. Denn an einigen Stellen ist die Abartigkeit nicht zu übertreffen. Am Ende des Buches befindet sich eine 10-seitige Bonus-Story: Killer-Ich.

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Kauflink Taschenbuch: Prinzessin
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Leseprobe
Titel:
Prinzessin
Autor: John Aysa
Seiten: 199
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Verlag:
mkrug
ISBN: 978-3-944948-04-1 (€ 9,95)

Rezension: Population Zero von Wrath James White (Festa Extrem)

Messer & Klebeband - das Werkzeug von Todd Hammerstein

Klappentext:
Die unglaublich sadistische Geschichte eines Mannes, der die weltweite Überbevölkerung in den Griff bekommen will, indem er alle Frauen sterilisiert!

In 50 Jahren werden doppelt so viele Menschen auf der Erde leben wie heute. Für den Umweltaktivisten Todd Hammerstein ist das eine unerträgliche Vorstellung. Schon als kleiner Junge hat er gelernt, dass durch Kastration die ungebremste Fortpflanzung von Katzen und Hunden gestoppt werden kann. Warum sollte das nicht auch beim Menschen funktionieren? Als Sachbearbeiter im Sozialamt erlebt er täglich, wie Familien Nachwuchs in die Welt setzen und dann finanzielle Unterstützung vom Staat benötigen. Irgendwann hat er genug und beschließt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen. Mit Werkzeugen aus dem Baumarkt und Anleitungen aus dem Internet setzt er seine perverse Mission in die Tat um!

Wrath James White, der gefeierte Meister des Sex und Splatter, nimmt die Leser mit auf einen brutalen Trip voller Drogen und genitaler Verstümmelung.


 “Jeder weitere Mensch ist ein Konsument, ein weiterer Ausbeuter der Ressourcen unserer Welt”

Mein Fazit
Todd Hammerstein. Ein Sozialamtmitarbeiter, Veganer, intelligent und fährt mit dem Fahrrad zur Arbeit. Irgendwie sympathisch. Wie ein Nachbar von nebenan. Der Einstieg in die Geschichte ist sanft und stellenweise amüsant. Jeden Monat kommen Schwangere, Drogenabhängige und Prostituierte in sein Büro, um Lebensmittelmarken und Schecks zu bekommen. Er bietet ihnen kostenlose Abtreibung mit anschließender Sterilisation und Kastration, wodurch Todd die stetig wachsende Fortpflanzung der Bevölkerung erreichen will. Seine Vergangenheit war alles andere als einfach. Er musste sowohl den blutigen Tod seiner Mutter miterleben, die sich ihr Ungeborenes aus dem Leib riss, als auch den Suizid seines Vaters, der erst den Dorf-Pfarrer und dann sich selbst erschoss. Das, was er tut um die Welt vor der Überbevölkerung zu retten, ist jedoch alles andere als menschlich.

Die Recherchearbeit des Autors verdeutlicht das Wachstum der Weltbevölkerung in Zahlen. Es wurden Statistiken studiert. Vergleiche wie: ein Mensch produziert 700 Kilogramm Müll pro Jahr erstaunt da. Der Regenwald wird gerodet und zerstört nur um Häuser, Straßen und Ackerbau zu betreiben. Das Ende wirkte leider etwas übereilt, daher ziehe ich ein Bewertungsbuch ab.

Gesellschaftskritisch. Brutal. Und doch auch zum Nachdenken anregend.

Vorsichtige Empfehlung: Schwangere sollten von diesem Buch vielleicht Abstand nehmen.

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Leseprobe
Titel: Population Zero
Autor: Wrath James White
Seiten: 152
Erscheinungsdatum: Oktober 2014
Verlag: Festa Verlag (Festa Extrem)
ISBN: ohne (Privatdruck)

Rezension: Quäl das Fleisch von Monica O´Rourke (Festa Extrem)

IMG_2163„An einigen der Türen stand neben der Nummer auch eine Aufschrift…Raum 6 – BDSM. Raum 5 – Überwachung. Raum 4 – Bestrafung“.

Klappentext:
Zoey wusste nicht, was echter Schmerz ist.

Nachdem sie in Manhattan entführt wurde, wird Zoey in einen Bunker verschleppt und Opfer der abartigen Fantasie eines kranken Mannes. Doch sie ist nicht die einzige Gefangene, in Käfigen vegetieren dutzende Frauen vor sich hin. Täglich werden sie gequält …

Doch sie lernt schnell: Echter Schmerz ist etwas zwischen Ekstase und Pein…


Mein Fazit
Übergewicht. Wer kennt es nicht, ein kleines Röllchen hier und ein Pölsterchen da. Was tun WIR dagegen? Pillen, Pülverchen, Sport oder eine Diät. Andere (kranke, stinkreiche Schnösel) nennen es Abnehmprogramm oder Camp für Übergewichtige, jedoch in Form von Erniedrigung, Gewalt, Folter, Missbrauch und Bestrafung in krassester Form. Die Beschreibungen der Vergewaltigungs- und Folterszenen sind extrem bildlich dargestellt, wodurch das Oh-mein-Gott-Stirnrunzel-Denken nun (noch) mehr Falten verursachen könnte. Sehr harter Tobak und nichts für Zartbesaitete (Frauen).

Vom sehr kurzweiligen 157-Seiten-Festa-Extrem-Band mit solidem Schreibstil ist man angewidert durch seine Demütigung und Grausamkeit. Hätte ich nicht gewusst, dass dieses Buch eine Frau geschrieben hat (worüber ich immer noch erstaunt bin) hätte ich es für einen von Edward Lee’s Büchern gehalten. Ich würde mich freuen, mehr von Frau O´Rourke zu lesen.

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Leseprobe
Titel:
Quäl das Fleisch
Autorin: Monica O´Rourke
Seiten: 157
Erscheinungsdatum: 22. Mai 2014
Verlag: Festa (Extrem Band 7)
ISBN: keine (Privatdruck)

 

Rezension: BIGHEAD von Edward Lee

bighead„Edward Lee – das ist literarische Körperverletzung“

Klappentext:
Ein brutaler, obszöner Thriller!

Nachdem sein Großvater gestorben ist, sitzt Bighead ganz alleine in der Hütte irgendwo im tiefen Wald von Virginia. Als das letzte Fleisch verzehrt ist, treibt ihn der Hunger hinaus in die »Welt da draußen«, von der er bisher nur von seinem Opa gehört hat …

Wer oder was ist der Bighead? Wieso hat er einen Kopf so groß wie eine Wassermelone? Ist er ein mutierter Psychopath? Was er auch immer ist, Bighead ist unterwegs und hinterlässt eine Spur aus Blut und Grauen.


„The most disturbing book“ (*disturbing-verstörend)

Mein Fazit
Jerrica, die Nymphomanin. Charity das naive Landei. Annie, die liebenswerte Tante. Dicky und Balls, zwei dumme Hinterwäldler. Pater Tom, der immer fluchende Priester. Und, Bighead, schmuddelig, großer Kopf und andere Dinge, die groß sein können… Jeder dieser Protagonisten bekommt seinen eigenen Handlungsstrang, welche sich mit der Zeit jedoch vermischen und die zu einem abgedrehten und überraschenden Ende sich vereinen.

Dieses Buch geht nicht sparsam mit Folter, Verstümmelungen, jeglicher Art von Körperflüssigkeiten, Gewalt und Mord um, denn nicht umsonst trägt das Buch den Ruf des „most disturbing book“. An Obszönität, Brutalität und Perversion ist BIGHEAD kaum zu toppen.

Der ganz eigene Sprachstil von Dicky, Balls und Bighead unterstreicht ihre Dummheit und Gehirnlosigkeit: „Sie hat nich‘ viel geschrien, no Sir, is‘ auch nich‘ einfach zu schrein, wenn ei’m die Kehle rausgerissen wird“.

Das Cover wurde absolut passend gewählt und ist in der üblichen Lederoptik des Festa Verlags.

Jeder muss selbst entscheiden, ob er dieses Buch in die Hände nimmt. Es sei nur gesagt, es ist nichts für schwache Mägen und Nerven.

5Kauflink Tb: Bighead
Kauflink ebook: BIGHEAD

Leseprobe
Titel:
BIGHEAD
Autor: Edward Lee
Seiten: 352
Erscheinungsdatum: 15. August 2012
Verlag: Festa Verlag
ISBN: 978-3865521613

 

Rezension: NightWhere von John Everson (SM-Thriller)

Klappentext:NightWhere
In NightWhere ist alles erlaubt – alles!

Der Club ist legendär. Obwohl niemand weiß, wo er sich befindet. Denn er hat keine Adresse. Über das, was dort passiert, erzählt man sich die grausigsten Geschichten …
Mark erfüllt die sexuellen Wünsche seiner jungen Frau Rae, denn er möchte, dass sie glücklich ist. Deshalb lässt er sich gemeinsam mit ihr auf Fesselspiele in Swinger-Clubs ein. Als ihr das nicht mehr reicht, führt sie ihn ins NightWhere.
Dort genießt Rae die blutigen Foltern, die unvorstellbaren Schmerzen, die schlimmsten Erniedrigungen. Als sie jedoch ins gefürchtete Schwarze Zimmer will, kann Mark ihr das aus Angst um ihre Gesundheit nicht erlauben. Doch Rae lässt sich nicht mehr aufhalten, weil sie für den ultimativen Orgasmus längst mit ihrem Leben abgeschlossen hat …


Mein Fazit
Blutig, schmerzhaft und noch mehr Blut. Ich hoffe, dass mir dunkle Holztüren in dunklen Gängen demnächst keine Angst machen, denn man weiß nie wo sie hinführen – in das Rote oder das Schwarze oder gar zum Feld des Fleisches?! Nackte weiße Körper…Flüssiger (im wahrsten Sinne) Schreibstil, Charaktere anfänglich wie du und ich, später mehr wie „Die Anderen.“

Brutale Sexszenen mit dem i-Tüpfelchen, (un)gewollte Folter, Ritzen, Peitschen usw. (Fantasie open end). Ich habe mich amüsiert ;-) Als ich die Nacktschnecke in meinem Garten sah, war es um meine Fantasie geschehen. Ich musste diesen Moment (nackt, glitschig, irgendwie eklig) mit einem Klick festhalten. Fifty Shades of Grey war gestern.

Kauflink ebook: NightWhere

Leseprobe
Titel:
NightWhere
Autor:
 John Everson
Seiten: 400
Erscheinungsdatum: 23. Mai 2014
Verlag: Festa
ISBN: 978-3865522863