Rezension & Verlosung: Das böse Kind von Sabine Kornbichler (Band 3)

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Eine junge Frau gerät scheinbar aus dem Nichts in Panik, rennt vor ein Auto und stirbt – ein tragisches Unglück, und doch kommt Nachlassverwalterin Kristina Mahlo der Fall seltsam vor. Was kann die freie Lektorin von einem Moment auf den anderen so sehr in Schrecken versetzt haben? Im Nachlass der Toten entdeckt Kristina Hinweise auf ein Ereignis, das jede Sekunde im Leben der jungen Frau bestimmt hatte. Und auf einen erbarmungslosen Täter, der allgegenwärtig scheint.


„Bei Ärzten geht es darum, Leben zu retten. Bei Nachlassverwaltern ist es dafür doch längst zu spät.“ (Seite 111)

Mein Fazit
Sechs flache Steine übereinander gestapelt, haben Macht über die Angst einiger Frauen. Aufgestellt in deren Vorgärten dürfen diese nie umfallen, dafür haben sie zu sorgen, weil ER sonst wiederkommt, ER, der nachts in Wohnungen alleinstehender Frauen einbricht und sie vergewaltigt. Weiterlesen

Book Seat – Lesesack, Buchstütze, Bücherkissen und Schenkelwärmer

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Dieses kleine Säckchen hält ein Buch, einen eReader, ein Tablet oder auch ein iPad. Praktisch, wenn die Hände mit dem Halten von Spekulatius und Lebkuchen beschäftigt sind. Er funktioniert ähnlich wie ein Sitzsack. Man wurschelt ihn sich zurecht, wie man ihn am besten zum lesen braucht.

Ich war eher skeptisch wie das Umklappen der Seiten funktioniert und dass meine Bücher keine Leserillen bekommen – da ich eine Macke habe, was Knicke, Rillen oder Schmutz an meinen Schätzen betrifft.

Aber hier nun alles in Kürze:

  • Gummi-Kordelzug und Plastikklappe sorgen für das Einspannen des Buches
  • verursacht keine Leserillen oder Knicke im Buch
  • durchsichtige Kunststoffklappe ermöglicht auch das Lesen der letzten Zeilen
  • Füllung mit Styropor-Kügelchen und nachfüllbar, dank kleinem Reißverschluss auf der Rückseite
  • praktische Tasche für Zettel, Stift, Lesebrille oder Handy
  • in verschiedenen Farben erhältlich
  • abwischbares Material, weich & angenehm
  • kleiner Tragegriff zur Mitnahme überall hin
  • immer warme Oberschenkel im Winter
  • Handfreiheit fürs Halten der Kaffee-/Teetasse, der Tafel Schokolade oder für die Entnahme von gelierten kleinen bunten Bärchen aus einer goldfarbenen Tüte
  • mit ca. 29 € nicht ganz ungünstig

Hier erhältlich

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Rezension: Still von Zoran Drvenkar

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Wenn die Seen schweigen, kommt der stille Tod. Ein Mann, der seine Tochter sucht und dabei seine Identität verliert. Ein Mädchen, das seit sechs Jahren reglos aus dem Fenster schaut und darauf wartet, dass ihr jemand den Schlüssel zu ihrer Erinnerung bringt. Vier Männer und eine Mission, die aus Hunger und Disziplin besteht und keine Opfer scheut. Ein Winter in Deutschland, ein See im Wald und Schatten, die sich unter dem Eis bewegen.


„Liebe ist, wenn du die bedeutenden Momente deines Lebens mit einem Messer aus deiner Erinnerung schneidest, mit Benzin übergießt und anzündest.“ (Seite 57)

Mein Fazit
Ein Buch mit wenigen Worten auf dem Papier und doch so vielaussagend. Denn der Autor braucht nicht vieler Worte um ein Gedankenchaos und bedrückende Vorstellungskraft in einem auszulösen.

Jäger und Beute. Kleine, junge Kindergejagte.
Vier Männer, die meinen, die Kinder dieser Welt gehören ihnen.
Ein verzweifelter Vater auf der schier endlosen Suche nach seiner vor Jahren entführten Tochter.
Eine kleine Kinderseele, gefangen in ihren Erinnerungen in einem tristen Zimmer mit starrem Blick aus dem Fenster. Sie schweigt. Sie schläft unter dem Bett. – Es zerreißt einem das Herz. Weiterlesen

Rezension: Die Stimme des Vergessens von Sabine Kornbichler (Band 2 – Kristina Mahlo-Reihe)

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Als die Nachlassverwalterin Kristina Mahlo das Haus des verstorbenen Albert Schettler betritt, sind die Zeichen seiner Paranoia unübersehbar. Die Türen sind mehrfach gesichert, alle Fenster vergittert. In einem Brief, den er hinterlassen hat, steht, jemand werde versuchen, an den brisanten Inhalt seines Bankschließfachs zu gelangen. Kristina hält das für Verfolgungswahn, doch dann werden die Unterlagen tatsächlich gestohlen. War Schettlers Angst begründet? Kristinas Recherchen bringen ungeahnte Wahrheiten ans Licht …


„Mir ist es wichtig, den Toten gerecht zu werden. Wenn ich ihre letzten Wünsche nicht ernst nehme, kann ich meinen Job gleich an den Nagel hängen.“ (Seite 26)

Mein Fazit
Eine verworrene und verstrickte Geschichte. Von einem zum anderen, aber weg vom eigentlichen Hauptfall, um dann doch wieder mit irgendwem in Verbindung zu stehen. Sie sagen häh? Genauso ging es mir auch. Aber trotzdem gut gemacht. Weiterlesen

Rezension: Das Verstummen der Krähe von Sabine Kornbichler (Band 1 – Kristina Mahlo-Reihe)

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Kristina Mahlos Auftrag als Nachlassverwalterin hat es in sich. Eine Verstorbene vererbt ihr beträchtliches Vermögen – jedoch nur unter der Bedingung, dass Kristina den Mord aufklärt, für den ihr Mann einst verurteilt worden war. Kris will den Fall ablehnen, doch dann entdeckt sie in der Wohnung der Toten einen Hinweis auf ihren eigenen Bruder Ben, der vor Jahren spurlos verschwand …


„Ich arbeite im Auftrag der Toten und nicht als Geschenketante für ungeduldige Erben.“ (Seite 36)

Mein Fazit
Nachlassverwalterin. Klingt interessant, spannend und hat aber doch auch einen tödlichen Beigeschmack. In den Sachen von Toten zu wühlen, nach Schmuck, Bargeld, Wertgegenstände und Dokumenten zu suchen ist schon nicht ohne.

Aber wat mutt, dat mutt. Einer muss sich ja darum kümmern, wenn keine Erben in Sicht sind oder sie sich nicht einig werden. Sollten keine Erben aufgetrieben werden, erbt der Staat – unglaublich aber wahr und das sogar in Millionenhöhe jedes Jahr.

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Rezension: Du bist mein Tod von Claire Kendal

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Ein Mann, der ihr die Welt zu Füßen legt: der Traum einer jeden Frau. Doch für Clarissa ist es ein Alptraum. Denn sie will seine Geschenke, seine Blumen, seine Nähe nicht. Nirgends ist sie mehr sicher. Er lauert ihr auf, Tag und Nacht. Aber keiner erkennt die Gefahr, selbst ihre beste Freundin nicht. Für alle anderen sieht es aus wie die große Liebe. Was sie auch macht, sie kann sich nicht wehren, er kommt ihr näher und näher.


„Gehen Sie nicht zur Polizei, solange Sie keine eindeutigen Beweise in der Hand haben. – Rechnen Sie damit, dass die Polizei nicht viel für Sie tun kann.“ (Seite 161)

Mein Fazit
Stalking – ein ernstzunehmendes Thema, welches in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen hat.

Kein Gang ohne Beobachtung und Verfolgung. Der Müll wird durchsucht. Das Altpapier nach Adressen von Familienangehörigen durchforstet. Das Opfer von Freunden zu isolieren, ist unter anderem das Ziel des Stalkers.

So ernst und schwerwiegend das Thema auch ist, konnte ich zur Protagonistin leider keine Nähe aufbauen, sie blieb für mich fremd und fern. Ihr Tagesablauf wurde wieder und wieder beschrieben, was mich nach gewisser Zeit langweilte. Weiterlesen