Rezension: Willkomenn in Hell, Texas von Tim Miller (Festa Extrem)

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Auf ihrem Roadtrip durch den Süden von Texas werden vier Collegestudenten irgendwo im Nirgendwo von einem Sheriff angehalten und verhaftet. Er beschuldigt sie illegale Einwanderer zu sein.
Die vier werden in das Städtchen Hell gebracht. Hier leben die Bürger nach ihren eigenen kranken Regeln. Und in der Kunst der sadistischen Vernichtung von Fleisch und Seele haben sie unvorstellbare Meisterschaft erlangt …

Willkommen in Hell, Texas ist eines der brutalsten Bücher, die Festa bisher veröffentlicht hat. Tim Miller schreibt abartig … abartig gut!


„…ein großer Stuhl, dessen Armlehnen und Stuhlbeine aus menschlichen Armen und Beinen bestanden. […] Die Rückenlehne bestand aus Angelas Torso.“ (Seite 53/54)

Mein Fazit
Ich mache es kurz: brutal, sadistisch, blutig, schmerzreich. Menschenverstümmelung, Vegewaltigung, Folter, Mord – das volle Programm, wie man es meist aus der Festa Extrem-Reihe kennt. Ein „Möchtegern-Doc“, der meint, er müsse aus lebenden Menschen und ihren Körperteilen die neue Ikea-Möbel-Kollektion erschaffen, oder Oma Gilda, alt und senil, die sich junge Männer als Sexsklaven mit Elektrohalsband im Garten hält.

Die Charaktere, inklusive der vier Collegestudenten, haben weder Tiefgang, noch wird auf sie eingegangen, da es hier (wohl) vordergründig um die Gewaltszenen geht. Fans von Edward Lee & Co. werden ihren Spaß haben. Das Cover passt irgendwie so gar nicht zum Inhalt, aber nun gut.

Ich hatte mein kurzes Vergnügen inklusive mehrmaligem Kopfschütteln – was die „kranke“ Fantasie einiger Autoren so zu Papier bringt. Echt erschreckend. Und ich, ich lese es…*nachdenklich am Kopf kratz*

5

Kauflink ebook: Willkommen in Hell, Texas

Leseprobe
Seiten: 160
Erscheinungsdatum: 10.02.2015
Verlag: Festa (Extrem Band 11)
ISBN: keine (Privatdruck)

Weitere Festa Extrem-Bände:
GOON von Edward Lee & John Pelan
Population Zero von Wrath James White
Quäl das Fleisch von Monica O’Rourke
Muschelknacker von Edward Lee & John Pelan

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2 Kommentare zu “Rezension: Willkomenn in Hell, Texas von Tim Miller (Festa Extrem)

  1. Spannend: ja
    Abartig: definitiv
    Vorstellbar: möglicher Weise

    Das Buch ist wirklich extrem und so ziemlich das härteste und brutalste, was ich bis jetzt gelesen habe.
    Die Faszination liegt hier ganz klar im Absurden. Man kann nicht aufhören zu lesen, selbst wenn man an manchen Textstellen denkt, es wäre für die eigene Psychohygiene besser die Lektüre nicht zu Ende zu bringen und im Nachtschrank zu verstauen…oder im Wohnzimmer…oder im Keller.
    Doch gepeitscht durch die eigene Neugier liest man schneller über die Zeilen, als man manch seichtere, bekömmlichere Bücherkost verschlingt.
    Vielen Dank liebe Sandra für die Empfehlung der etwas anderen Art.

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: Rezension: Familienmassaker von Tim Miller (Festa Extrem) | Bücherfetischistin

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